Linie Strauf
Die Nachkommen von Poppo VII.
Als Begründer der Linie Strauf gilt Poppo VII., und er gilt auch als einer der bedeutentsten Grafen von Henneberg. In drei Ehen wurden ihm ein Dutzend Kinder geboren.
Poppo VII. kämpfte lange vor allem mit dem Hochstift Würzburg. Dabei gingen zwar die Burggrafenlehen Meiningen, Mellrichstadt und Stockheim verloren, hinzu gewinnen zu seinem Besitz konnte er Burg Steineck, Münnerstadt, Königshofen, Sallenberg und Lauterburg bei Coburg. er erreichte die Lösung vom Burggrafenamt.
Poppo war in erster Ehe mit Elisabeth von Sachsen-Anhalt verheiratet. fünf Kinder gingen aus dieser Ehe hervor. Sechs Töchter wurden ordentlich verheiratet.
Die Söhne verwalteten einen Teil des väterlichen Erbes gemeinsam. Es entstanden aber doch zwei Linien, Die "Alte Herrschaft" und die "Neue Herrschaft".
Die Alte Herrschaft
Heinrich III. von Henneberg ist der Sohn aus der ersten Ehe von Poppo VII. Er erhielt die alten" hennebergischen Gebiete Sie bestanden in der Zeit aus Henneberg, Römhild (Hartenberg), Themar (Osterburg), Schleusingen, Suhl, Schwarza, Steinbach-Hallenberg, Maßfeld und Wasungen, Benshausen, Aschach, Münnerstadt und Strauf.
Die drei Söhne Heinrichs, verwalteten zunächst das Erbe gemeinsam. 1274 kam es dann aber doch zur Teilung, und es entstanden drei neue Linien.
Drei neue Linien
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Berthold begründete die Linie Schleusingen
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Hermann begründete die Linie Aschach
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Heinrich begründete die Linie Hartenberg.
Während die ersten beiden Linien lange bestanden, war der Linie Hartenberg nur eine kurze Dauer beschieden.
Die Neue Herrschaft
Hermann faste seine Besitzungen Schmalkalden und die aus dem Coburger Raum unter dem Begriff Neue Herrschaft zusammen. Es gelang ihm, ein Gebiet großer Ausdehnung zusammen zu bringen. 22 Städte und Schlösser sollen zu dem Gebiet gehört haben.
Seine Kandidatur als König konnte er aber nicht erfolgreich umsetzen. Immerhin belohnte ihn bei der zweiten Kandidatur der gewählte König Wilhelm von Holland, indem er ihm seine Schwester Margarethe, Tochter Florentin IV. zur Frau gab.
Nach seinem Tod fiel die Neue Herrschaft zunächst an seinen Sohn Poppo VIII. . Doch Poppo starb ein Jahr nach seinem Vater. Die Erbin der Neuen Herrschaft war jetzt Poppos Schwester Jutta. Jutta aber war mit dem Markgrafen Otto von Brandenburg verheiratet.
So ging die Neue Herrschaft für Henneberg vorerst wiederverloren.